NYC – Traveldiary

Bereits am Samstagabend war alles gepackt, Lyft (so eine Art Taxi) vorbestellt und der Online Check- In ist auch schon erledigt. Alles perfekt geplant, so dass ich entspannt in den Urlaub starten kann, dachte ich zu mindestens am Anfang.

Am Montagmorgen, nachdem ich alles fertig hatte, schaute ich noch einmal in die Lyft App, um sicher zu gehen, dass mein Lyft-Fahrer auch wirklich um 6.00 Uhr da ist und um zu schauen wer an diesem Tag mein Fahrer/in ist. Nach der App hieß es um 5.50 Uhr, dass mein Fahrer in 45 Minuten da sein wird. Das wäre allerdings viel zu spät gewesen, somit entschloss ich mich die Fahrt zu canceln und die Tour noch einmal in das System einzugeben. Leider gab es keinen Lyftfahrer/in in meinem Umkreis, somit musste ich mich für die teure Uber Fahrt entscheiden. Am Anfang war alles gut und die etwas ältere Dame, war mir sehr sympathisch, bis sie mir gruselige Dinge erzählt. Was sie genau sagte, behalte ich für mich, aber ich kann euch sagen, dass ich ziemlich Angst hatte, mich irgendwo auch bedroht fühlte und einfach nur hätte Anfangen können zu weinen. Ich wollte nur noch aus dem Auto raus. Zum Glück war mein Papa wach und hat mit mir die ganze Zeit telefoniert. Somit fühlte ich mich etwas sicherer.

Nachdem ich das Auto verlasste, ging ich schnell in den Flughafen rein und durch die Sicherheitskontrolle. Genau eine Minute vorm Boarding bin ich an meinem Gate angekommen und konnte direkt einsteigen. Als erstes ging mein Flug nach Chicago. Mein Handgepäckskoffer musste leider unten im Frachtraum verstaut werden, da oben kein Platz mehr war. Soweit so gut. Nachdem wir aber landeten wollte ich mein kleinen Koffer wiederholen. Jeder bekam seinen Handgepäck wieder, nur meiner war nicht dabei. Deshalb fragte ich bei einigen Leuten nach wo denn mein Handgepäck sei. Keiner konnte mir eine Antwort geben. Die einen sagten beim Baggage claim, der andere sagte vielleicht ist er in Cleveland geblieben, wiederrum ein anderer sagte, dass er im Anschlussflugzeug sei. Deshalb entschlossen Lea und ich, dass wir uns erst einmal treffen und wir sind zusammen zum Baggage Claim gegangen. Dort war mein Koffer aber auch nicht. Also gingen wir wieder durch die Security Kontrolle, tranken ein Kaffee und ich hoffte einfach nur meinen Koffer in New York City wieder zubekommen.

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In NYC gingen wir gleich zur Gepäckausgabe, und da siehe da, mein Koffer war endlich wieder mit mir vereint. Ich malte mir im Flugzeug schon alle Gedanken aus…was wenn..! Zum Glück ist alles gut gegangen und nur kann es für mich wirklich los gehen.

Wir haben uns direkt einen Lyft gebucht, der uns zu unserem Hostel brachte. Wir checkten schon einmal ein, bezahlten das Zimmer und konnten um 15.00 Uhr auf unser Zimmer. Dort angekommen, machten wir uns ganz schnell frisch, überlegten kurz wo wir zu erst hinwollten und machten uns auf dem Weg zur Subway Station. Unsere erster Weg ging in den Central Park, dort gingen wir an dem Columbus Circle vorbei, über einen kleinen Weihnachtsmarkt in den Central Park. Wir gingen nur ein kleines Stück durch den Park, da es bereits dunkel wurde. Also beschlossen wir weiter zu den Weihnachtskugeln am Rockefeller Center zu gehen. Natürlich durfte auch der bekannte Weihnachtsbaum, der überall gezeigt wird, nicht fehlen. Nachdem wir genug Bilder gemacht hatten und alles auf uns einwirken lassen haben, entschlossen wir dazu noch zum Times Square zu gehen. Als wir ankamen, war dort eine Show, die wir uns von weitem anschauten. Nebenbei schauten wir uns um und hielten noch ein paar Eindrücke mit der Kamera fest. machten wir Bilder und sahen uns alles genau an. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, überkam uns jetzt auch der Hunger. Somit entschieden wir uns eine Location zu suchen, die für unseren Geldbeutel passte. Es wurde Mc Donalds. Gestärkt, ging es für heute zum Hostel, denn wir hatten uns vorgenommen, am nächsten Tag früh aufzustehen, um möglichst viel von NYC zu sehen.

Früh am Dienstagmorgen, ging es mit der Subway in die Stadt rein. Lea und ich haben uns am Abend noch etwas erkundigt und mitbekommen, dass es eine Führung zu Fuß durch NYC angeboten wird und die auch zu unserem Geldbeutel passte, denn man zahlt nur so viel wie man möchte oder konnte. Diese Tour ging so um die 3 bis 4 Stunden und wir entschlossen uns schnell und meldeten uns zur Tour an. Die Frau, die uns alles gezeigt hat, war sehr nett und hat einem alles verständlich erklärt. Unsere Tour ging durch Manhattan, SoHo, Little Italy und China Town. Somit konnten wir auch das 9/11 Memorial , das Museum dazu, City Hall Park, bekannte Straßen von SoHo, China Town und Little Italy sehen.

Ich war echt begeistert, wie anders es dennoch in New York aussehen kann und am meisten beeindruckt war ich, als wir in China Town durch einen kleinen Park liefen, wo viele Familien, mehr aber die Männer zusammen draußen an den Tischen saßen und Schach oder andere Spiele spielten. Es war kalt und windig draußen, aber das schien ihnen nichts auszumachen. Nachdem die Tour zu Ende war, aßen wir in einem Italienischen Restaurant und machten uns danach auf dem Weg zur Brooklyn Bridge, wo wir dann auch auf Klaudia aus Polen trafen. Klaudia und ich hatten vorher Kontakt und somit trafen wir uns dort und machten viele Fotos auf der Brooklyn Bridge. Außerdem liefen wir etwas über die Brücke und genossen die Aussicht auf NYC. Nachdem fuhren wir mit der Subway wieder zum Time Square, wo wir uns in einem Fast Food Restaurant aufwärmten und etwas aßen. Außerdem entschlossen wir uns dazu den Sonnenuntergang vom Top of the Rock anzuschauen, allerdings war die nächste Fahrt nach oben erst um 18.00 Uhr. Das war für uns leider zu spät.

 

Da wir am Dienstagabend nicht mehr die Aussicht über NYC genießen konnten, liefen wir noch ein bisschen durch die Straßen und gingen etwas später wieder zurück in unsere Hostel. Abends packte ich nur noch mein Koffer zusammen und legte die Sachen für den nächsten Tag raus.

Am Mittwoch sind wir sehr früh aufgestanden, damit wir auf die Aussichtsplattform vom Top of the Rock gehen konnten. Ein kurzes Frühstück vorher noch bei Starbucks und schon ging es nach oben. Die Aussicht war einfach wunderschön und das Gute war, dass nicht so viele Menschen da waren. So konnten wir gute Fotos machen, ohne dass jemand anderes in unser Bild lieg. Gegen 10.00 Uhr verabschiedete ich mich auch schon von den tollen Mädels, denn ich musste wieder zurück ins Hostel. Es war gar nicht so einfach, denn dort wurde gerade direkt vor der Tür ein Film gedreht. Wer läuft direkt ins Bild, weil die Person es nicht sofort gecheckt hat? Richtig ich. Upsi. Danach ging ich erst einmal aufs Zimmer, kurz umgezogen für die spätere Party in Cleveland. Nun checkte ich aus und wartete auf mein Uber. Während ich wartete, kam ein Mann auch mich zu und wollte mir seine Visitenkarte für seine Agentur Film und Schauspiel geben. Allerdings kam gerade in dem Moment mein Uber und der war nicht gerade gut drauf. Da ich es zu spät kapiert hatte, nahm ich die Visitenkarte nicht an und stieg ins Uber.

Am Flughafen angekommen, kaufte ich mir etwas zu Essen und ging durch die Sicherheitskontrolle (dauerte etwas länger, da meine Sonnenbrille sich in meinen Haaren verfangen hatte). Mein Flug nach Cleveland war ziemlich gut. Ich saß mit zwei Piloten und zwei Stewardessen ganz hinten im Flugzeug und hatte nette Gespräche. Nachdem ich erst ein bisschen Schwierigkeiten hatte, den Standort der Uber/Lyfts zu finden, ging es nun endlich wieder zurück nach Hause, wo es für mich direkt zur Geburtstagsparty ging.

Das war meine schöne Reise nach New York City. Ich hoffe, dir hat das Travel Diary gefallen. 

 

 

2 Kommentare zu „NYC – Traveldiary

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